Reise♥geschichte-letzter Teil

Heute möchte ich euch meine letzte ReiseGeschichte erzählen..über

Island – die Insel aus Feuer und Eis…
was auch wörtlich zu nehmen ist!
Insgeheim haben wir ja vor der Reise schon gescherzt; das es der absolute Hammer wäre, wenn ein Vulkan gerade dann ausbrechen würde, wenn wir auf der Insel sind…jaaaaaaaaaaa, das sich so was mit den Wünschen…manchmal erfüllen sie sich…
am 16. August 2014 passierte es, der Bár­ðabunga erwachte.
Wir waren in Bildudalur im Seemonstermuseum, kein Scherz-das Museum ist wirklich sehenswert, falls ihr mal vorbei kommt. Der supernette Besitzer ( ich schwöre, es war der Bruder von Jonny Depp!) uns so ganz nebenbei erzählte, dass gerade ein Vulkan ausgebrochen wäre…
Der Bárðabunga


Der Bárðarbunga liegt am Nordwestrand des Vatnajökull zwischen den Grímsvötn und dem Tungnafellsjökull, der Holuhraun, in den die Lava fließt ist unbewohntes Hochland – so war auf Island zu Beginn nicht wirklich besondere Aufregung zu spüren.
Ganz anders zuHause…meine Mam rief fast panisch an: wie es uns ginge, ob wir evakuiert werden und ob wir nach Hause kommen – den Sensationsreportern sei dank!
Nein…wir sind natürlich nicht nach Hause gefahren (wo doch unser Wunsch…)
Wir haben uns täglich auf den sensationellen Island Blog von Christian informiert und klar waren auch wir neugierig.
Die isländischen Behörden haben umgehend die Hochlandpisten gesperrt…irre ist nur, das wir ganz zu Anfang GENAU dort unterhalb des Bárðabunga waren…es war also keine Zufahrt möglich und für einen Helikopterflug war dann auch irgendwie keine Zeit mehr und teuer war es auch…aber wir kamen dann doch relativ *nah*, ca. 40km Luftlinie, heran. Auf dem Gipfel in der Nähe des Snaefell am Vatnajökull konnten wir die Wolke und abends/nachts den Feuerschein der Lava sehen…das war wirklich beeindruckend.

Bardabunga

Bardabunga

Bardabunga

Bardabunga

Die *Wolke* (vollbeladen mit Schwefeldioxid) konnten wir viele Tage beobachten, während sie Richtung Ostfjorde zog…

Bardabunga

…und als ob das noch nicht genug gewesen wäre…in dieser Nacht gab es dann auch noch Nordlicht

Bardabunga

Bardabunga

…ganz schwach…denn es war ja noch Herbst….und wir waren zu langsam mit dem Anziehen…ein, zwei Fotos und dann war es so schwach, dass wir es nur mit unseren Augen bewundert haben – und das ist eigentlich viel wichtiger, als nur durch die Kamera zu schauen, zu überlegen ob die Belichtung, Zeit und Blende stimmt…
Am Hafragilsfoss haben wir zwei junge Mädels aus Österreich getroffen und wir haben uns genau über dieses Thema unterhalten: dass *ALLE* eigentlich nur noch mit Kamera oder Handy beschäftigt sind, anstatt mal wirklich zu SCHAUEN…mit den eigenen Augen und NUR mit den Augen, Herz und Seele…sie hatten Recht.

Dennoch liebe ich dem Liebstenseine*meine* Kamera und die Momente, die man einfangen kann oder besser darf…

Hier noch ein paar Impressionen

und wer mag kann auch weiter auf unsere Seite: Unimog.is lesen und schauen.

Island

Traumhafte Bilder von Island könnt ihr auch bei Jutta und Maria und Christian sehen.

Wie John Lennon einst sagte: „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

LEBT jetzt! Eure Gabi

Meine SpezialGrüße gehen heute an alle Menschen, die DRAUßEN arbeiten müssen…packt euch warm ein und danke!

16 Kommentare

  1. ein wundervoller Reisebericht. Ich habe mich richtig darin verloren…. so, wieder aufgetaucht. Danke für die tollen Eindrücke und Bilder.
    Winkegrüße Lari

    1. ♥lichen Dank, dass du ein Stück mit mir gereist bist 😉 liebe Lari

  2. WAs für wunderschöne Fotos, was für ein Abenteuer!!! Danke dass Du sie zeigst und diesen einmaligen Erlebnissen erzählst. Traumhaft. Ich bin schwer beeindruckt!

    Liebe Grüße, die ‚annere‘ Gabi

  3. Schon ein sehr beeindruckendes Land!

    1. Das ist es auf jedem Fall, ich finde *…jeder sollte einmal reisen in das schöne LummerISLAND…* 😉

  4. Uah, danke für lobende Erwähnung : ) So, und hier klappt es auch mit dem Kommentar! Wie wunderbar : ) Ach, einmal Island, immer Island, oder? Liebe Grüße, Jutta

    1. ♥ Wie wahr, liebe Jutta!

  5. Das macht einem Gänsehaut. Und ich fotografiere z tatsächlichwar gerne, aber in so einem Fall sollte man besser ‚innere Fotos‘ machen. Die vergisst man auch nicht wieder.
    Herzliche Grüße, Ingrid

    1. Da hast du absolut Recht, liebe Ingrid…diese *Gefühl* vergisst man NIE!

  6. Wunderschöne Fotos- da bekommt man ja richtig dolle Fernweh!!
    Du hast Recht- manchmal ist man so sehr mit Fotografieren beschäftigt, dass das eigentliche Erleben und Fühlen zu kurz kommt. Das war im analogen Zeitalter doch ganz anders! Irgendwie knipst man auch sooo viele Bilder von dem gleichen- eines könnte ja noch besser als das andere sein- und später hast du dann die Qual der Wahl.
    ABER !!!…ich finde, wenn ich meine Bilder betrachte kann ich die Dinge NOCH EINMAL erleben und das freut mich dann immer und immer wieder. So habe ich im Moment vielleicht weniger Freude- aber dafür hinterher öfter !? …und ist das jetzt logisch??
    Egal- Dankeschön für diesen Reisebericht mit den tollen Fotos!
    LG, Sabine

    1. Hinterher, dabei, nacheinander, immer wieder….ganz egal, liebe Sabine, die Erinnerung und das Herz sind es, die zählen!

  7. Sind ja sensationelle Fotos, eines wundervoller als das andere. Toll und vielen Dank für´s Zeigen.

    Nana

    1. Dank dir, liebe Nana, meine Quiltkönigin 😉

  8. Zum Thema durch die Kamera schauen gibt es mittlerweile Studien, dass man sich Dinge (also die Umstände rundherum) schlechter merkt, wenn man davon Fotos macht… ich habe schon immer gesagt ich mache mir lieber Bilder mit dem Kopf 🙂
    Obwohl ich bin schon unglaublich froh, dass du für uns ein paar (tausend?) Fotos mitgebracht hast… und mir ein paar Steine und Muscheln… hach <3
    Liebste Grüße
    Birgit

    1. Ja, liebe Birgit, die Bilder im Kopf…die sind ein ganz besonderer Schatz!
      …das ein oder andere von den *paar* Fotos werd ich euch auch sicher noch zeigen 😉

Kommentare sind geschlossen.